EFT/MET
EFT (Emotional Freedom Techniques) ist eine Klopftechnik (Tapping) von Meridian-Punkten aus der energetischen Psychologie und geht auf die US-Psychologen Roger Callahan (ab 1985) und Fred Gallo (seit Ender der 90er Jahre) zurück.
In Europa wurde die Methode unter dem Namen MET (Meridian-Energie-Technik) durch Rainer Franke bekannt.
EFT/MET lässt sich wunderbar kombinieren und einsetzen in der Somatischen Ego State Therapie (Silvia Zanotta), weil sich negative Gefühle und Zustände wie Stress, Angst, Wut, Trauer und auch physischer Schmerz oft erstaunlich schnell prozessieren und auflösen lassen.
Mir ist es ein großes Anliegen, dir als KlientIn einen individuellen Werkzeugkoffer zusammenzustellen, der dir im Alltag zur Selbstanwendung zur Verfügung steht.
Hierfür eignet sich EFT/MET wunderbar, weil es relativ schnell zu erlernen ist und du damit Zustände (States) von Angst, Hilflosigkeit etc. selber positiv in Richtung Selbstwirksamkeit und Self-Empowerment beeinflussen kannst!
EMDR®
EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, also Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegungen.
Der Klient folgt den Handbewegungen des Therapeuten mit seinen Augen. Alternativ dazu kann er selber abwechselnd "Tapping" auf rechter und linker Schulter durchführen (bilaterale Stimulation).
Man kann sich vorstellen, dass die Erinnerungen an belastende oder schmerzhafte Ereignisse im Gehirn wie eingefroren sind.
Bei einem Trauma findet tatsächlich keine normale Weiterverarbeitung des Ereignisses (oder der Folge von Ereignissen) im Gehirn statt, sondern es wird mehr oder weniger unverarbeitet abgespeichert...
Das gilt für alle Gefühle, Bilder, Gerüche, Geräusche, Gedanken, die ein Mensch in einer solchen Belastungssituation aufgenommen hat.
Durch die Augenbewegungen, bzw. die bilaterale Stimulation kann der Zugang zum Nervensystem und den neuronalen Netzwerken wieder geöffnet werden, und dem Gehirn wird damit endlich eine sanfte Verarbeitung dieser Ereignisse ermöglicht.
EMDR ist nicht nur in der Traumatherapie, sondern auch im Coaching für Themen wie Glaubenssatzarbeit oder das Verändern von leidvollen Zuständen (z.B. Ängste, Lampenfieber usw.) sehr effektiv einsetzbar.
Dabei kommt es in der Arbeit mit blockierenden Glaubenssätzen oftmals zu erstaunlich positiven Perspektivveränderungen und kreativen Lösungsstrategien.
Die vorher als festgefahren/blockierend erlebten Situationen und Zustände können nun als fließend und positiv veränderbar erlebt werden.
Ebenso ist so genanntes "positives EMDR" möglich zur Entwicklung und Verankerung von neuen Lösungsstrategien, positiven Gefühlen und Ressourcenstärkung - und Aktivierung.